LG Bad Soden / Sulzbach / Neuenhain

Team DM Senioren – LG W 30/35-Septett auf Endkampfkurs mit Fragezeichen

Die W 30/35-Frauschaft der LG BSN steigerte sich in der Qualifikation zur Team DM Senioren am 27. Juni 2017 am heimischen Sauerborn in Bad Soden um satte 671 Punkte auf nun 6456 Pkt und liegt damit gut im Rennen um einen der sechs begehrten Endkampfplätze für das Finale im September in Kevelaer. Ende April hatte in Allendorf/Eder ein Quartett im ersten Anlauf 5785 Punkte zusammengelaufen, -gesprungen und –geworfen. Damit lag das Team bislang aber nur auf Platz 10 der der bundesweiten Quali-Liste.
Da am 2. Juli Meldeschluss sein wird, hat die Mannschaft unter Führung von Anne Reuschenbach kurzfristig dafür gesorgt, dass ein weiterer Qualifikationswettkampf zur Austragung kommt. Wettkampfpartner war die eigene Männermannschaft M 40, die bisher noch keine Punktzahl auf der Habenseite hatte.

Beim ersten Versuch in Allendorf konnten lediglich 4 Wettkämpferinnen an den Start gehen. Mit 7 Wettkämpferinnen gab es dieses Mal eine breitere Einsatzbasis für alle Disziplinen. Anne Reuschenbach, Sabine Müller, Sarah Schraub, Vanessa Lemence, Anna Raabe, Irene Bell, Petra El Alami (Daniela Schulz-Ertner stand in Reserve bereit) liefen 100m, 800m und eine 4x100m Staffel, sprangen Weit und Hoch, stießen die Kugel und warfen den Diskus mit gleichmäßig guten Resultaten, so dass am Ende mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit einem Prima-Team-Spirit eine Punktzahl herausgekommen ist, die das Team von Platz 10 auf Platz 3 in der aktuellen DLV-Rangliste nach oben brachte. Die einzelnen Disziplinergebnisse können der separat veröffentlichten Ergebnisliste entnommen werden.

Auch die M 40-Männermannschaft lieferte ein achtbares Ergebnis ab. Für Peter Conrad, Ernst Zuber, Thomas Turek, Peter Oberließen, Peter Leblang, Frank Richter und Andreas Geisser war es eine Premiere im DM Team Wettkampf und sie schlugen sich recht ordentlich. Am Ende standen 6843 Punkte zu Buche. Das bedeutet z.Zt. Platz 10 der DLV-Rangliste, was allerdings leider nicht zu einem Endkampfplatz im September in Kevelaer reicht.

Leider ist die elektronische Zeitmessanlage während der Veranstaltung kurzfristig ausgefallen. Da aber eine genügende Anzahl von „manuell bedienbaren elektronischen Zeitmessern mit Digitalanzeige“ (IWR) zur Verfügung stand, konnten Wettkampfleitung und Kampfgericht eine regelkonforme Handzeitnahme gewährleisten.

Das in der Überschrift angesprochene Fragezeichen bezieht sich nun auf eben diese Handzeitnahme. Zwar ist in den einschlägigen Regelwerken – IWR, DLO, Ausschreibungsbestimmungen – kein Hinweis enthalten, dass Leistungen mit Handzeitnahme nicht gewertet werden können (Ausnahme Rekorde), aber der Zwischenbericht auf leichtahtletik.de spricht von einer Überprüfung der Ergebnisse aufgrund von Handzeitnahme. Diese Überprüfung gilt es nun abzuwarten. Auch können natürlich andere Mannschaften bis zum 2. Juli noch Versuche starten, sich als eine der ersten 6 Mannschaften zu qualifizieren. Bis dahin heißt es Warten. Aber ein toller Wettkampf mit einer tollen Punktzahl hat die Frauen-Mannschaft einen großen Schritt nach vorne gebracht.



FM